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	<title>Kommentare zu: &#8220;Oh du starke Globalisierung, ach du schwache soziale Marktwirtschaft&#8221;</title>
	<link>http://blog.connectingyouth.net/2007/02/12/starke-globalisierung-schwache-soziale-marktwirtschaft/</link>
	<description>Erste Jugendorganisation für die Aufkläung über globale Missstände - Nachhaltigkeit, Jugendliche (Schüler und Studenten) und Politik</description>
	<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 21:00:56 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: franz-bernhard.nolte</title>
		<link>http://blog.connectingyouth.net/2007/02/12/starke-globalisierung-schwache-soziale-marktwirtschaft/#comment-88</link>
		<author>franz-bernhard.nolte</author>
		<pubDate>Sat, 17 Mar 2007 20:55:41 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.connectingyouth.net/2007/02/12/starke-globalisierung-schwache-soziale-marktwirtschaft/#comment-88</guid>
		<description>Sehr geehrte Damen und Herrn, 
                              
  Quo Vadis Europa?                                  
                                           www.globalisierung-zaehmen.de
                                                                                         
   Ich wende mich an Sie anlÃ¤sslich des Weltwirtschaftsgipfels der reichen, entwickelten Industriestaaten, der Anfang Juni in Heiligendamm unter Vorsitz der deutschen Bundesregierung stattfindet.  Deutschland spielt  in Europa und Europa spielt  in der Welt eine gewichtige Rolle.
Soll Europa gemeinsam mit den Schwellen- und EntwicklungslÃ¤ndern eine neue Art von globaler "new economy" aufbauen
- in den sich entwickelnden WachstumsmÃ¤rkten der "Dritten Welt" 
- in einem Klima von GeschÃ¤ftstÃ¼chtigkeit und Fairness 
- in Partnerschaft und "Harmonieâ€œ nach innen und auÃŸen und
- unter Achtung international verbindlicher Regeln und 
- insbesondere des VÃ¶lkerrechts.
Oder soll sich Europa im Rahmen der NATO den USA anschlieÃŸen, die am Hindukusch die freie Welt verteidigen und sich einen unproduktiven und monstrÃ¶sen MilitÃ¤rapparat trotz wachsender, hoher Verschuldung leisten. 
Und sich in Zukunft vielleicht einmal einlassen werden auf  eine RivalitÃ¤t mit Wachstums- und Atommachtstaaten wie China, Indien und Russland. 
Soll  Europa eine exklusive â€žTransatlantische Freihandelszoneâ€œ anstreben und die MÃ¤rkte noch weiter Ã¶ffnen fÃ¼r angloamerikanisches privates Kapital, institutionelle Investoren,"Investment-Banking" und "Private Equity",das im Ãœberfluss vorhanden und hÃ¶chst  liquide rund um den Globus auf der Jagd nach Aktiengewinnen, hohen Renditezielen, Dividenden, Profiten ist?
 Die Art und Weise, wie sich Globalisierung heute darstellt und wie sie gestaltet wird, erÃ¶ffnet riesige Chancen im Kampf gegen die Armut, aber auch groÃŸe Gefahren fÃ¼r den Frieden in der Welt.
Seit dem letzten "FÃ¼nfjahres-Plan" der chinesischen Regierung vom MÃ¤rz 2007 ist mehr und mehr deutlich geworden, dass China als eine gewichtige Kraft der sogen. BRIC- bzw. SchwellenlÃ¤nder nicht der "rote Drache". Vielmehr scheint China einen Weg eingeschlagen zu haben, der eine "harmonische Gesellschaft" im Innern und  auf der WeltbÃ¼hne â€žHarmonieâ€œ zum Ziel hat auf der Grundlage einer sogen. â€žsozialistischen Marktwirtschaftâ€œ, in der der Staat grÃ¶ÃŸere soziale Verantwortung Ã¼bernehmen und lenkend und â€žzÃ¤hmendâ€œ eingreifen soll.
SchwellenlÃ¤nder, wie China und Indien, sind  mit ihrem BevÃ¶lkerungsreichtum und wirtschaftlichen Potential treibende KrÃ¤fte der Globalisierung geworden und kÃ¶nnten in Zukunft zu â€žWachstumsmaschinenâ€œ der Weltwirtschaft werden. Viele Schwellen- und EntwicklungslÃ¤nder nutzen ihre Chancen und  â€žgestalten Globalisierungâ€œ, indem sie sie fÃ¼r die Entwicklung ihrer Volkswirtschaften nutzen und das mit einer erstaunlichen Krisenfestigkeit und auf hohem Wachstumsniveau seit Jahren.  
China baut, wie andere SchwellenlÃ¤nder auch, mit politischem Verstand und mit groÃŸem politischen Geschick seine Volkswirtschaft, seine Industrie, seinen Arbeitsmarkt, sein technologisches Wissen, seinen Binnenmarkt und die soziale und materielle Infrastruktur auf - und das mit Hilfe modernster Technologien und Produktionsverfahren der entwickelten, reichen  IndustrielÃ¤nder. 
Was kÃ¶nnte daran schlecht sein? Wenn die Zusammenarbeit respekt- und verantwortungsvoll nach innen und auÃŸen, partnerschaftlich und friedlich verlÃ¤uft, winken riesige WachstumsmÃ¤rkte und satte Gewinne auf allen Seiten. Armut kann auf diesem schon heute beschrittenen Weg weltweit besiegt werden.
Es fÃ¼hrt ein Weg dorthin, der schon vielerorts, so auch bei uns, beschritten wird. 
Der â€žExportweltmeister Deutschlandâ€œ profitiert seit Jahren mehrfach in Folge von dem neuen Ã¶konomischen Umfeld und droht, von China Ã¼berholt zu werden. 
GesÃ¤ttigte MÃ¤rkte,  industrielle ÃœberkapazitÃ¤ten in den Industriestaaten und der  erbitterte kapitalistische Wettbewerb bei der Jagd nach immer hÃ¶heren Gewinnen treiben die global aufgestellten Unternehmen, ebenso wie die  angloamerikanische Investoren bis in die hintersten Winkel der Erde und da, wo sie LÃ¼cken hinterlassen, wie in Afrika, stoÃŸen SchwellenlÃ¤nder, wie China, Indien und andere nach, immer auf der Suche nach Energie, Rohstoffen und AbsatzmÃ¤rkten. 
Diplomatisches Geschick und behutsames Handeln der Regierungen wird erforderlich sein, um â€ž Globalisierung zu zÃ¤hmen " und " ihre FrÃ¼chte zu ernten". Wenn die urwÃ¼chsig vonstatten gehende KrÃ¤fteverschiebung in der Welt weiterhin friedlich verlÃ¤uft, dann kann ein angemessener und gerechter Anteil an der Zukunft der Menschheit Millionen von ArbeitskrÃ¤ften und Verbrauchern in den LÃ¤ndern zu Gute kommen, die bisher zu kurz gekommen sind. 
Internationale Unternehmen, Finanzinvestoren und allerhand "global player" werden ihnen weiterhin dabei helfen, denn sie befinden sich in einem unerbittlichen Wettbewerb und mÃ¼ssen deshalb immer weiter steigende Profite erzielen, bei Strafe des Untergangs. Die besten Gewinnchancen bieten derweil und in Zukunft die WachstumsmÃ¤rkte in den Schwellen- und EntwicklungslÃ¤ndern, insbesondere dann, wenn die internationalen Unternehmen eine Menge ArbeitsplÃ¤tze, Kapital und Technologie mitbringen, denn danach besteht Ã¼berall in den riesigen Wachstumsregionen groÃŸe Nachfrage. 
 Langsam wird immer deutlicher, wer die Gewinner und wer die Verlierer von Globalisierung sind und warum Globalisierung nicht allen Menschen in gleicher Weise nutzt, vielmehr vielen auch groÃŸen Schaden zufÃ¼gt. Das Mindeste sind Mindeststandards und gerechte EntschÃ¤digungen fÃ¼r jene, die im Zuge der Globalisierung ihren Arbeitsplatz und ihre LebensqualitÃ¤t verlieren. Klarheit in dieser Frage ist dringend nÃ¶tig, denn "Globalisierung" als eine neoliberale Ideologie von "Freiheit" im Sinne von Vorherrschaft eignet sich besonders gut fÃ¼r Chauvinismus und Fremdenfeindlichkeit.
 


         Hilfe!    â€œTransatlantische Freihandelszoneâ€œ    Nein Danke !

Liquides, angloamerikanisches "Privat Equity" in Investorenhand versucht immer verzweifelter, Extraprofite zu erwirtschaften und den Globalisierungs-prozess ausschlieÃŸlich zum eigenen Vorteil zu nutzen. Es schickt sich an, nach den Erfolgen in den USA und nach der Entflechtung der Deutschland-AG  jetzt verstÃ¤rkt auch in Kontinentaleuropa seinen EinfluÃŸ zu vergrÃ¶ÃŸern, immer nur auf der Jagd nach Renditen, Dividenden, Profiten, Gewinnen. 
â€žPrivate Equityâ€œ und â€žHedgefondsâ€œ sorgen in den Unternehmen und auf den Finanz- und WÃ¤hrungsmÃ¤rkten der Welt fÃ¼r Unruhe und mit ihren waghalsigen finanziellen Transaktionen bringen sie gesunde Unternehmen und eventuell sogar das ganze globale Finanz- und WirtschaftsgefÃ¼ge in Gefahr. 
Der Blick fÃ¼r soziale Verantwortung und die "soziale Komponente" in einer "sozialen Marktwirtschaft" scheint durch die Erwartung von immer hÃ¶heren Renditen, Dividenden, Aktienkursen und Gewinnen deutlich getrÃ¼bt zu sein.

Schwankungen im WÃ¤hrungs- und FinanzgefÃ¼ge sind der Boden, auf dem spekulative Finanztransaktionen am gewinntrÃ¤chtigsten gedeihen, etwa am Aktienmarkt, bei Ãœbernahmen oder unter Ausnutzung von Unterschieden bei den WÃ¤hrungen. Aus WettbewerbsgrÃ¼nden mÃ¼ssen die weltweit aufgestellten Konzerne â€žProfitmaximierungâ€œ betreiben, ob sie es wollen oder nicht, ebenso, wie die privaten und institutionellen angloamerikanischen Finanzinvestoren. Der Konkurrenz immer um eine NasenlÃ¤nge voraus, rennen sie ununterbrochen hinter steigenden Gewinnen her. Je enger der Markt, umso mehr mÃ¼ssen sie wachsen. 
Immer deutlicher wird, dass die amerikanische Volkswirtschaft unter der â€žneoliberalenâ€œ Wirtschafts- und Finanzpolitik der US-Zentralbank Fed und der mÃ¤chtigen Wall-Street zunehmend selbst leidet. Amerikanisches Kapital samt Technologie wandert aus, zahlt keine Steuern, nimmt ArbeitsplÃ¤tze und know-how mit, lÃ¤sst Arbeitslosigkeit, Ã¼berschuldete Verbraucher zurÃ¼ck und eine um seine  produzierende Industrie geschrumpfte amerikanische "Dienstleistungs- und Konsumgesellschaft, deren Werte sich im Besitzstreben, im Konsum und in der Profitmaximierung erschÃ¶pfen. 
Zu allem Ãœberfluss leisten sich die Vereinigten Staaten auch noch einen unproduktiven MilitÃ¤rapparat, der zu groÃŸ ist fÃ¼r die Landesverteidigung, aber zu schwach, um "Neoliberalismus im Sinne von Vorherrschaft" in der Welt militÃ¤risch auf Dauer zu sichern. LÃ¤ÃŸt sich die einzig verbliebene Supermacht ein auf eine globale RivalitÃ¤t mit Wachstumsstaaten und AtommÃ¤chten wie China, Indien und Russland? 
Soll sich Europa den USA anschlieÃŸen oder weiterhin auf Multilateralismus bauen, internationales Recht achten und partnerschaftliche Beziehungen Ã¼berall in der Welt pflegen? Europa braucht eine starke, demokratische Verfassung und Regierungen, die sich demokratischen GrundsÃ¤tzen verpflichtet fÃ¼hlen, die den Pfad von Freundschaft mit allen VÃ¶lkern der Welt beschreiten, die gerechten und fairen Handel zu allseitigem Vorteil aktiv fÃ¶rdern, die soziale Verantwortung und Gerechtigkeit nach innen tragen und die das VÃ¶lkerrecht und internationale Regeln achten? 
Eine zukÃ¼nftige europÃ¤ische Verfassung sollte Europa den Rahmen bieten, sich in die sich entwickelnde globale " new economy " einzufÃ¼gen, um dort beim Aufbau der Volkswirtschaften Ã¼berall in der Welt zu helfen und um so eine solide Grundlage fÃ¼r gesundes Wachstum, gerechten Wohlstand und Frieden in der Welt auf Dauer zu schaffen. Die Staaten sollten sich nicht aus ihrer Verantwortung fÃ¼r ein nachhaltiges Wachstum stehlen und die europÃ¤ischen Volkswirtschaften nicht dem freien Spiel der KrÃ¤fte des "freien Marktes " Ã¼berantworten. 
 In einer "globalisierten" Welt entstehen die neuen Binnen- und AbsatzmÃ¤rkte der Zukunft in Ãœbersee. Ein Millionenheer von preisgÃ¼nstigen, ArbeitskrÃ¤ften steht in den NiedriglohnlÃ¤ndern auch in Zukunft bereit. Immer mehr gut ausgebildete ArbeitskrÃ¤fte wachsen nach in den Entwicklungs- und SchwellenlÃ¤ndern mit ihren hohen Geburtenraten. Die Sogkraft nach Ãœbersee und nach Osten ist ebenso mÃ¤chtig, wie internationales Kapital im Ãœberfluss vorhanden und hochliquide ist. 
 
Eine europÃ¤ische Verfassung sollte einer neuen Ausrichtung der Weltwirtschaft, einer neuen Art von globaler "new economy" gebÃ¼hrend Rechnung tragen und nicht den Spielregeln derjenigen folgen, die immer nur dumpf hinter Gewinnen und Profiten herjagen. 
 	
Mit freundlichen GrÃ¼ÃŸen
Franz Nolte</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herrn, </p>
<p>  Quo Vadis Europa?<br />
                                           <a href="http://www.globalisierung-zaehmen.de" rel="nofollow">www.globalisierung-zaehmen.de</a></p>
<p>   Ich wende mich an Sie anlÃ¤sslich des Weltwirtschaftsgipfels der reichen, entwickelten Industriestaaten, der Anfang Juni in Heiligendamm unter Vorsitz der deutschen Bundesregierung stattfindet.  Deutschland spielt  in Europa und Europa spielt  in der Welt eine gewichtige Rolle.<br />
Soll Europa gemeinsam mit den Schwellen- und EntwicklungslÃ¤ndern eine neue Art von globaler &#8220;new economy&#8221; aufbauen<br />
- in den sich entwickelnden WachstumsmÃ¤rkten der &#8220;Dritten Welt&#8221;<br />
- in einem Klima von GeschÃ¤ftstÃ¼chtigkeit und Fairness<br />
- in Partnerschaft und &#8220;Harmonieâ€œ nach innen und auÃŸen und<br />
- unter Achtung international verbindlicher Regeln und<br />
- insbesondere des VÃ¶lkerrechts.<br />
Oder soll sich Europa im Rahmen der NATO den USA anschlieÃŸen, die am Hindukusch die freie Welt verteidigen und sich einen unproduktiven und monstrÃ¶sen MilitÃ¤rapparat trotz wachsender, hoher Verschuldung leisten.<br />
Und sich in Zukunft vielleicht einmal einlassen werden auf  eine RivalitÃ¤t mit Wachstums- und Atommachtstaaten wie China, Indien und Russland.<br />
Soll  Europa eine exklusive â€žTransatlantische Freihandelszoneâ€œ anstreben und die MÃ¤rkte noch weiter Ã¶ffnen fÃ¼r angloamerikanisches privates Kapital, institutionelle Investoren,&#8221;Investment-Banking&#8221; und &#8220;Private Equity&#8221;,das im Ãœberfluss vorhanden und hÃ¶chst  liquide rund um den Globus auf der Jagd nach Aktiengewinnen, hohen Renditezielen, Dividenden, Profiten ist?<br />
 Die Art und Weise, wie sich Globalisierung heute darstellt und wie sie gestaltet wird, erÃ¶ffnet riesige Chancen im Kampf gegen die Armut, aber auch groÃŸe Gefahren fÃ¼r den Frieden in der Welt.<br />
Seit dem letzten &#8220;FÃ¼nfjahres-Plan&#8221; der chinesischen Regierung vom MÃ¤rz 2007 ist mehr und mehr deutlich geworden, dass China als eine gewichtige Kraft der sogen. BRIC- bzw. SchwellenlÃ¤nder nicht der &#8220;rote Drache&#8221;. Vielmehr scheint China einen Weg eingeschlagen zu haben, der eine &#8220;harmonische Gesellschaft&#8221; im Innern und  auf der WeltbÃ¼hne â€žHarmonieâ€œ zum Ziel hat auf der Grundlage einer sogen. â€žsozialistischen Marktwirtschaftâ€œ, in der der Staat grÃ¶ÃŸere soziale Verantwortung Ã¼bernehmen und lenkend und â€žzÃ¤hmendâ€œ eingreifen soll.<br />
SchwellenlÃ¤nder, wie China und Indien, sind  mit ihrem BevÃ¶lkerungsreichtum und wirtschaftlichen Potential treibende KrÃ¤fte der Globalisierung geworden und kÃ¶nnten in Zukunft zu â€žWachstumsmaschinenâ€œ der Weltwirtschaft werden. Viele Schwellen- und EntwicklungslÃ¤nder nutzen ihre Chancen und  â€žgestalten Globalisierungâ€œ, indem sie sie fÃ¼r die Entwicklung ihrer Volkswirtschaften nutzen und das mit einer erstaunlichen Krisenfestigkeit und auf hohem Wachstumsniveau seit Jahren.<br />
China baut, wie andere SchwellenlÃ¤nder auch, mit politischem Verstand und mit groÃŸem politischen Geschick seine Volkswirtschaft, seine Industrie, seinen Arbeitsmarkt, sein technologisches Wissen, seinen Binnenmarkt und die soziale und materielle Infrastruktur auf - und das mit Hilfe modernster Technologien und Produktionsverfahren der entwickelten, reichen  IndustrielÃ¤nder.<br />
Was kÃ¶nnte daran schlecht sein? Wenn die Zusammenarbeit respekt- und verantwortungsvoll nach innen und auÃŸen, partnerschaftlich und friedlich verlÃ¤uft, winken riesige WachstumsmÃ¤rkte und satte Gewinne auf allen Seiten. Armut kann auf diesem schon heute beschrittenen Weg weltweit besiegt werden.<br />
Es fÃ¼hrt ein Weg dorthin, der schon vielerorts, so auch bei uns, beschritten wird.<br />
Der â€žExportweltmeister Deutschlandâ€œ profitiert seit Jahren mehrfach in Folge von dem neuen Ã¶konomischen Umfeld und droht, von China Ã¼berholt zu werden.<br />
GesÃ¤ttigte MÃ¤rkte,  industrielle ÃœberkapazitÃ¤ten in den Industriestaaten und der  erbitterte kapitalistische Wettbewerb bei der Jagd nach immer hÃ¶heren Gewinnen treiben die global aufgestellten Unternehmen, ebenso wie die  angloamerikanische Investoren bis in die hintersten Winkel der Erde und da, wo sie LÃ¼cken hinterlassen, wie in Afrika, stoÃŸen SchwellenlÃ¤nder, wie China, Indien und andere nach, immer auf der Suche nach Energie, Rohstoffen und AbsatzmÃ¤rkten.<br />
Diplomatisches Geschick und behutsames Handeln der Regierungen wird erforderlich sein, um â€ž Globalisierung zu zÃ¤hmen &#8221; und &#8221; ihre FrÃ¼chte zu ernten&#8221;. Wenn die urwÃ¼chsig vonstatten gehende KrÃ¤fteverschiebung in der Welt weiterhin friedlich verlÃ¤uft, dann kann ein angemessener und gerechter Anteil an der Zukunft der Menschheit Millionen von ArbeitskrÃ¤ften und Verbrauchern in den LÃ¤ndern zu Gute kommen, die bisher zu kurz gekommen sind.<br />
Internationale Unternehmen, Finanzinvestoren und allerhand &#8220;global player&#8221; werden ihnen weiterhin dabei helfen, denn sie befinden sich in einem unerbittlichen Wettbewerb und mÃ¼ssen deshalb immer weiter steigende Profite erzielen, bei Strafe des Untergangs. Die besten Gewinnchancen bieten derweil und in Zukunft die WachstumsmÃ¤rkte in den Schwellen- und EntwicklungslÃ¤ndern, insbesondere dann, wenn die internationalen Unternehmen eine Menge ArbeitsplÃ¤tze, Kapital und Technologie mitbringen, denn danach besteht Ã¼berall in den riesigen Wachstumsregionen groÃŸe Nachfrage.<br />
 Langsam wird immer deutlicher, wer die Gewinner und wer die Verlierer von Globalisierung sind und warum Globalisierung nicht allen Menschen in gleicher Weise nutzt, vielmehr vielen auch groÃŸen Schaden zufÃ¼gt. Das Mindeste sind Mindeststandards und gerechte EntschÃ¤digungen fÃ¼r jene, die im Zuge der Globalisierung ihren Arbeitsplatz und ihre LebensqualitÃ¤t verlieren. Klarheit in dieser Frage ist dringend nÃ¶tig, denn &#8220;Globalisierung&#8221; als eine neoliberale Ideologie von &#8220;Freiheit&#8221; im Sinne von Vorherrschaft eignet sich besonders gut fÃ¼r Chauvinismus und Fremdenfeindlichkeit.</p>
<p>         Hilfe!    â€œTransatlantische Freihandelszoneâ€œ    Nein Danke !</p>
<p>Liquides, angloamerikanisches &#8220;Privat Equity&#8221; in Investorenhand versucht immer verzweifelter, Extraprofite zu erwirtschaften und den Globalisierungs-prozess ausschlieÃŸlich zum eigenen Vorteil zu nutzen. Es schickt sich an, nach den Erfolgen in den USA und nach der Entflechtung der Deutschland-AG  jetzt verstÃ¤rkt auch in Kontinentaleuropa seinen EinfluÃŸ zu vergrÃ¶ÃŸern, immer nur auf der Jagd nach Renditen, Dividenden, Profiten, Gewinnen.<br />
â€žPrivate Equityâ€œ und â€žHedgefondsâ€œ sorgen in den Unternehmen und auf den Finanz- und WÃ¤hrungsmÃ¤rkten der Welt fÃ¼r Unruhe und mit ihren waghalsigen finanziellen Transaktionen bringen sie gesunde Unternehmen und eventuell sogar das ganze globale Finanz- und WirtschaftsgefÃ¼ge in Gefahr.<br />
Der Blick fÃ¼r soziale Verantwortung und die &#8220;soziale Komponente&#8221; in einer &#8220;sozialen Marktwirtschaft&#8221; scheint durch die Erwartung von immer hÃ¶heren Renditen, Dividenden, Aktienkursen und Gewinnen deutlich getrÃ¼bt zu sein.</p>
<p>Schwankungen im WÃ¤hrungs- und FinanzgefÃ¼ge sind der Boden, auf dem spekulative Finanztransaktionen am gewinntrÃ¤chtigsten gedeihen, etwa am Aktienmarkt, bei Ãœbernahmen oder unter Ausnutzung von Unterschieden bei den WÃ¤hrungen. Aus WettbewerbsgrÃ¼nden mÃ¼ssen die weltweit aufgestellten Konzerne â€žProfitmaximierungâ€œ betreiben, ob sie es wollen oder nicht, ebenso, wie die privaten und institutionellen angloamerikanischen Finanzinvestoren. Der Konkurrenz immer um eine NasenlÃ¤nge voraus, rennen sie ununterbrochen hinter steigenden Gewinnen her. Je enger der Markt, umso mehr mÃ¼ssen sie wachsen.<br />
Immer deutlicher wird, dass die amerikanische Volkswirtschaft unter der â€žneoliberalenâ€œ Wirtschafts- und Finanzpolitik der US-Zentralbank Fed und der mÃ¤chtigen Wall-Street zunehmend selbst leidet. Amerikanisches Kapital samt Technologie wandert aus, zahlt keine Steuern, nimmt ArbeitsplÃ¤tze und know-how mit, lÃ¤sst Arbeitslosigkeit, Ã¼berschuldete Verbraucher zurÃ¼ck und eine um seine  produzierende Industrie geschrumpfte amerikanische &#8220;Dienstleistungs- und Konsumgesellschaft, deren Werte sich im Besitzstreben, im Konsum und in der Profitmaximierung erschÃ¶pfen.<br />
Zu allem Ãœberfluss leisten sich die Vereinigten Staaten auch noch einen unproduktiven MilitÃ¤rapparat, der zu groÃŸ ist fÃ¼r die Landesverteidigung, aber zu schwach, um &#8220;Neoliberalismus im Sinne von Vorherrschaft&#8221; in der Welt militÃ¤risch auf Dauer zu sichern. LÃ¤ÃŸt sich die einzig verbliebene Supermacht ein auf eine globale RivalitÃ¤t mit Wachstumsstaaten und AtommÃ¤chten wie China, Indien und Russland?<br />
Soll sich Europa den USA anschlieÃŸen oder weiterhin auf Multilateralismus bauen, internationales Recht achten und partnerschaftliche Beziehungen Ã¼berall in der Welt pflegen? Europa braucht eine starke, demokratische Verfassung und Regierungen, die sich demokratischen GrundsÃ¤tzen verpflichtet fÃ¼hlen, die den Pfad von Freundschaft mit allen VÃ¶lkern der Welt beschreiten, die gerechten und fairen Handel zu allseitigem Vorteil aktiv fÃ¶rdern, die soziale Verantwortung und Gerechtigkeit nach innen tragen und die das VÃ¶lkerrecht und internationale Regeln achten?<br />
Eine zukÃ¼nftige europÃ¤ische Verfassung sollte Europa den Rahmen bieten, sich in die sich entwickelnde globale &#8221; new economy &#8221; einzufÃ¼gen, um dort beim Aufbau der Volkswirtschaften Ã¼berall in der Welt zu helfen und um so eine solide Grundlage fÃ¼r gesundes Wachstum, gerechten Wohlstand und Frieden in der Welt auf Dauer zu schaffen. Die Staaten sollten sich nicht aus ihrer Verantwortung fÃ¼r ein nachhaltiges Wachstum stehlen und die europÃ¤ischen Volkswirtschaften nicht dem freien Spiel der KrÃ¤fte des &#8220;freien Marktes &#8221; Ã¼berantworten.<br />
 In einer &#8220;globalisierten&#8221; Welt entstehen die neuen Binnen- und AbsatzmÃ¤rkte der Zukunft in Ãœbersee. Ein Millionenheer von preisgÃ¼nstigen, ArbeitskrÃ¤ften steht in den NiedriglohnlÃ¤ndern auch in Zukunft bereit. Immer mehr gut ausgebildete ArbeitskrÃ¤fte wachsen nach in den Entwicklungs- und SchwellenlÃ¤ndern mit ihren hohen Geburtenraten. Die Sogkraft nach Ãœbersee und nach Osten ist ebenso mÃ¤chtig, wie internationales Kapital im Ãœberfluss vorhanden und hochliquide ist. </p>
<p>Eine europÃ¤ische Verfassung sollte einer neuen Ausrichtung der Weltwirtschaft, einer neuen Art von globaler &#8220;new economy&#8221; gebÃ¼hrend Rechnung tragen und nicht den Spielregeln derjenigen folgen, die immer nur dumpf hinter Gewinnen und Profiten herjagen. </p>
<p>Mit freundlichen GrÃ¼ÃŸen<br />
Franz Nolte</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Richard</title>
		<link>http://blog.connectingyouth.net/2007/02/12/starke-globalisierung-schwache-soziale-marktwirtschaft/#comment-32</link>
		<author>Richard</author>
		<pubDate>Sun, 18 Feb 2007 20:54:46 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.connectingyouth.net/2007/02/12/starke-globalisierung-schwache-soziale-marktwirtschaft/#comment-32</guid>
		<description>Danke fÃ¼r die ErgÃ¤nzung... nun dÃ¼rfte jedem der Artikel zugÃ¤nglich sein. ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke fÃ¼r die ErgÃ¤nzung&#8230; nun dÃ¼rfte jedem der Artikel zugÃ¤nglich sein. <img src='http://blog.connectingyouth.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Chris</title>
		<link>http://blog.connectingyouth.net/2007/02/12/starke-globalisierung-schwache-soziale-marktwirtschaft/#comment-31</link>
		<author>Chris</author>
		<pubDate>Fri, 16 Feb 2007 19:07:56 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.connectingyouth.net/2007/02/12/starke-globalisierung-schwache-soziale-marktwirtschaft/#comment-31</guid>
		<description>Wir lassen jegliche Kommentare und Meinungen zu... solange sie nicht verletzend, verleugnend, rechtsradikal oder jeglichem gesunden Menschenverstand widersprechen. AuÃŸerdem regt ja manch ein Kommentar die Kommunikation an und das ist ja keineswegs schlecht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir lassen jegliche Kommentare und Meinungen zu&#8230; solange sie nicht verletzend, verleugnend, rechtsradikal oder jeglichem gesunden Menschenverstand widersprechen. AuÃŸerdem regt ja manch ein Kommentar die Kommunikation an und das ist ja keineswegs schlecht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wurstl</title>
		<link>http://blog.connectingyouth.net/2007/02/12/starke-globalisierung-schwache-soziale-marktwirtschaft/#comment-29</link>
		<author>Wurstl</author>
		<pubDate>Fri, 16 Feb 2007 17:14:05 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.connectingyouth.net/2007/02/12/starke-globalisierung-schwache-soziale-marktwirtschaft/#comment-29</guid>
		<description>Hallo Kopf-GrÃ¶ÃŸer,

ja sobald die Texte ein wenig anspruchsvoller werden, und dazu Fakten, Anspielungen und SchlÃ¼sse in ein Geschichte gehÃ¼llt sind, versteht der ein oder andere es wieder nicht.
Zum einen wollen Sozialisten nicht allen Reichen alles nehmen, das ist so einfach nicht richtig,  zum anderen muss doch FrÃ¤ulein Silza  nicht fÃ¼r Sozialistin stehen, sondern kann doch auch einfach fÃ¼r SOZIAL (vgl. Buchstaben) stehen. 
Des Weiteren ist deine Interpretatiion, nachdem auch ich mich lÃ¤nger mit dem Text beschÃ¤ftigt habe einfach falsch. 

Es soll hier aber genÃ¼gen ein paar Worte zu deinen Weisheiten zu sagen, die deine Interpretation belegen sollen.

Die Armen dieser Welt haben eine enorme Chance wenn einheitliche Standards, wie unter anderem Sozialstandards auf der ganzen Welt durchgesetzt werden wÃ¼rden. Unser derzeit grÃ¶ÃŸtes Problem auf globaler Ebene ist ein felhendes GerÃ¼st. Dadurch entstand ein Raubtierkapitalismus (ja das ist was Ã¶konomische Globalisierung zur Zeit ausmacht: Freihandel, sonst nichts) der durch Institutionen wie etwa die Wto gestÃ¼tzt wird.

Aber das kann und wird sich Ã¤ndern.

Aber was ist denn das schon wieder fÃ¼r ein Argument :"Und bevor sie anfangen mit BombengÃ¼rteln bei uns Buszufahren, ist es doch besser, wenn sie was kreatives machen und ein paar schÃ¶ne Teppiche basteln." Klingt sehr diskriminierend. Und du widersprichst deinen eigenen Aussagen. Davon abgesehen, dass sie das nicht mÃ¼ssten wenn es gewisse Sozialstandards gÃ¤be, die ihnen den Zugang zu Schulen, Sozialhilfe, etc. gewÃ¤hren, bzw sie dazu verpflichten wÃ¼rden...
(Die Millenium Development Goals, die 191 Staaten unterzeichnet haben sehen doch Ã¼brigens genau solche vor...)
Ach ja, und wenn wir Produkte kaufen die unter menschenunwÃ¼rdigen Bedingungen hergestellt wurden, dann verbessert sich alles, oder?
Genau, denn dadurch dass wir diese Auswucherungen auch noch dÃ¼ngen schrumpfen sie,  oder?

lies den Artikel am Besten noch mal, und Ã¼berleg dir beim nÃ¤chsten Mal was du schreibst...

P.s. Anmerkungen an die Betreiber: warum lÃ¶scht ihr solche Kommentare wie von diesem Hirni nicht?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Kopf-GrÃ¶ÃŸer,</p>
<p>ja sobald die Texte ein wenig anspruchsvoller werden, und dazu Fakten, Anspielungen und SchlÃ¼sse in ein Geschichte gehÃ¼llt sind, versteht der ein oder andere es wieder nicht.<br />
Zum einen wollen Sozialisten nicht allen Reichen alles nehmen, das ist so einfach nicht richtig,  zum anderen muss doch FrÃ¤ulein Silza  nicht fÃ¼r Sozialistin stehen, sondern kann doch auch einfach fÃ¼r SOZIAL (vgl. Buchstaben) stehen.<br />
Des Weiteren ist deine Interpretatiion, nachdem auch ich mich lÃ¤nger mit dem Text beschÃ¤ftigt habe einfach falsch. </p>
<p>Es soll hier aber genÃ¼gen ein paar Worte zu deinen Weisheiten zu sagen, die deine Interpretation belegen sollen.</p>
<p>Die Armen dieser Welt haben eine enorme Chance wenn einheitliche Standards, wie unter anderem Sozialstandards auf der ganzen Welt durchgesetzt werden wÃ¼rden. Unser derzeit grÃ¶ÃŸtes Problem auf globaler Ebene ist ein felhendes GerÃ¼st. Dadurch entstand ein Raubtierkapitalismus (ja das ist was Ã¶konomische Globalisierung zur Zeit ausmacht: Freihandel, sonst nichts) der durch Institutionen wie etwa die Wto gestÃ¼tzt wird.</p>
<p>Aber das kann und wird sich Ã¤ndern.</p>
<p>Aber was ist denn das schon wieder fÃ¼r ein Argument :&#8221;Und bevor sie anfangen mit BombengÃ¼rteln bei uns Buszufahren, ist es doch besser, wenn sie was kreatives machen und ein paar schÃ¶ne Teppiche basteln.&#8221; Klingt sehr diskriminierend. Und du widersprichst deinen eigenen Aussagen. Davon abgesehen, dass sie das nicht mÃ¼ssten wenn es gewisse Sozialstandards gÃ¤be, die ihnen den Zugang zu Schulen, Sozialhilfe, etc. gewÃ¤hren, bzw sie dazu verpflichten wÃ¼rden&#8230;<br />
(Die Millenium Development Goals, die 191 Staaten unterzeichnet haben sehen doch Ã¼brigens genau solche vor&#8230;)<br />
Ach ja, und wenn wir Produkte kaufen die unter menschenunwÃ¼rdigen Bedingungen hergestellt wurden, dann verbessert sich alles, oder?<br />
Genau, denn dadurch dass wir diese Auswucherungen auch noch dÃ¼ngen schrumpfen sie,  oder?</p>
<p>lies den Artikel am Besten noch mal, und Ã¼berleg dir beim nÃ¤chsten Mal was du schreibst&#8230;</p>
<p>P.s. Anmerkungen an die Betreiber: warum lÃ¶scht ihr solche Kommentare wie von diesem Hirni nicht?</p>
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		<title>Von: kopf-grÃ¶ÃŸer</title>
		<link>http://blog.connectingyouth.net/2007/02/12/starke-globalisierung-schwache-soziale-marktwirtschaft/#comment-25</link>
		<author>kopf-grÃ¶ÃŸer</author>
		<pubDate>Thu, 15 Feb 2007 23:47:04 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.connectingyouth.net/2007/02/12/starke-globalisierung-schwache-soziale-marktwirtschaft/#comment-25</guid>
		<description>Ach ja Wohlstand fÃ¼r alle!!!

Hey, wer will das nicht? Das wollen Kommunisten, Sozialisten und sogar Kapitalisten Utilitaristen, Sternsinger mein Taxifahrer und die Nutte an der Ecke. Der einzige Unterschied besteht darin, wie man zu diesem Ziel kommt. Die einen meinen, man mÃ¼sste allen Reichen alles nehmen die anderen wollten auf dem Pfad der Tugend gerne unzÃ¤hlige SchwÃ¤nze lutschen und die anderen denken man mÃ¼sste nur alles laufen lassen um dieses Ziel zu verwirklichen. Es ist egal, ja sogar vÃ¶llig egal. 

Das Problem hier ist, dass die kleine Sozi-Schlampe Madame Soliza in Wahrheit die ausbeuterische Imperialistin ist, wÃ¤hrend der stamme Herr Neu geradezu ein BannertrÃ¤ger der sozialistischen internationalen ist. Wie das? Es sei in ein paar kurzen Worten erklÃ¤rt:

Die 80 Prozent Armen in der Welt werden keine Chance bekommen, wenn â€žSozialstandardsâ€œ herrschen. Weil dies schlicht und einfach bedeutet, das weiterhin in den LÃ¤ndern produziert wird, in den die Standards eingehalten werden. Sprich zum Beispiel im sozialÃ¶konomischen Paradies der BRD. 
Die Globalisierung aber, schafft ArbeitsplÃ¤tze fÃ¼r die ganz Armen. Ist zwar nicht schÃ¶n 14 Stunden in der Fabrik Schuhe zu nÃ¤hen. Ist aber schÃ¶ner, als zu verhungern, deshalb tun es die Leute. Ist auch nicht schÃ¶n, wenn Kinder Teppiche KnÃ¼pfen mÃ¼ssen, aber mal ganz ehrlich, was sollen die denn sonst tun. Schulen gibt es da eh nicht. Und bevor sie anfangen mit BombengÃ¼rteln bei uns Buszufahren, ist es doch besser, wenn sie was kreatives machen und ein paar schÃ¶ne Teppiche basteln. 

Also noch mal im Klartext: Als gute Sozialisten sollten wir so viele mp3 Player, KÃ¼hlschrÃ¤nke und Turnschuhe wie mÃ¶glich kaufen, denn all das schafft ArbeitsplÃ¤tze in den Ã¤rmsten Gegenden der Welt. 
Sozialstandards sind protektionistisches Gehabe, das den Rest der Welt vom Wohlstand ausschlieÃŸt. 

Lasset mich ausrufen Genossen: Konsumiert, Konsumiert und helftet unseren BrÃ¼dern!



Kopf-grÃ¶ÃŸer</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach ja Wohlstand fÃ¼r alle!!!</p>
<p>Hey, wer will das nicht? Das wollen Kommunisten, Sozialisten und sogar Kapitalisten Utilitaristen, Sternsinger mein Taxifahrer und die Nutte an der Ecke. Der einzige Unterschied besteht darin, wie man zu diesem Ziel kommt. Die einen meinen, man mÃ¼sste allen Reichen alles nehmen die anderen wollten auf dem Pfad der Tugend gerne unzÃ¤hlige SchwÃ¤nze lutschen und die anderen denken man mÃ¼sste nur alles laufen lassen um dieses Ziel zu verwirklichen. Es ist egal, ja sogar vÃ¶llig egal. </p>
<p>Das Problem hier ist, dass die kleine Sozi-Schlampe Madame Soliza in Wahrheit die ausbeuterische Imperialistin ist, wÃ¤hrend der stamme Herr Neu geradezu ein BannertrÃ¤ger der sozialistischen internationalen ist. Wie das? Es sei in ein paar kurzen Worten erklÃ¤rt:</p>
<p>Die 80 Prozent Armen in der Welt werden keine Chance bekommen, wenn â€žSozialstandardsâ€œ herrschen. Weil dies schlicht und einfach bedeutet, das weiterhin in den LÃ¤ndern produziert wird, in den die Standards eingehalten werden. Sprich zum Beispiel im sozialÃ¶konomischen Paradies der BRD.<br />
Die Globalisierung aber, schafft ArbeitsplÃ¤tze fÃ¼r die ganz Armen. Ist zwar nicht schÃ¶n 14 Stunden in der Fabrik Schuhe zu nÃ¤hen. Ist aber schÃ¶ner, als zu verhungern, deshalb tun es die Leute. Ist auch nicht schÃ¶n, wenn Kinder Teppiche KnÃ¼pfen mÃ¼ssen, aber mal ganz ehrlich, was sollen die denn sonst tun. Schulen gibt es da eh nicht. Und bevor sie anfangen mit BombengÃ¼rteln bei uns Buszufahren, ist es doch besser, wenn sie was kreatives machen und ein paar schÃ¶ne Teppiche basteln. </p>
<p>Also noch mal im Klartext: Als gute Sozialisten sollten wir so viele mp3 Player, KÃ¼hlschrÃ¤nke und Turnschuhe wie mÃ¶glich kaufen, denn all das schafft ArbeitsplÃ¤tze in den Ã¤rmsten Gegenden der Welt.<br />
Sozialstandards sind protektionistisches Gehabe, das den Rest der Welt vom Wohlstand ausschlieÃŸt. </p>
<p>Lasset mich ausrufen Genossen: Konsumiert, Konsumiert und helftet unseren BrÃ¼dern!</p>
<p>Kopf-grÃ¶ÃŸer</p>
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		<title>Von: Gregor</title>
		<link>http://blog.connectingyouth.net/2007/02/12/starke-globalisierung-schwache-soziale-marktwirtschaft/#comment-19</link>
		<author>Gregor</author>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2007 14:44:56 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.connectingyouth.net/2007/02/12/starke-globalisierung-schwache-soziale-marktwirtschaft/#comment-19</guid>
		<description>Guten Tag Herr Libertus Neo,
wenn Mrs. Soliza Ideen verwirklicht wÃ¼rden, hÃ¤tte dies wohl einen sehr positiven Einfluss auf das wohlergehen der Menschheit als Ganzes. NatÃ¼rlich wÃ¼rde dies auch bedeuten, dass Sie nicht mehr demÃ¼tig auf Milliarden anderer herunterblicken kÃ¶nnten und wahrscheinlich auch deren gÃ¼nstigen Dienste nicht mehr in Anspruch nehmen kÃ¶nnten. Aber ist dieses GefÃ¼hl der Ãœberlegenheit wirklich 24000 Menschen pro Tag wert?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag Herr Libertus Neo,<br />
wenn Mrs. Soliza Ideen verwirklicht wÃ¼rden, hÃ¤tte dies wohl einen sehr positiven Einfluss auf das wohlergehen der Menschheit als Ganzes. NatÃ¼rlich wÃ¼rde dies auch bedeuten, dass Sie nicht mehr demÃ¼tig auf Milliarden anderer herunterblicken kÃ¶nnten und wahrscheinlich auch deren gÃ¼nstigen Dienste nicht mehr in Anspruch nehmen kÃ¶nnten. Aber ist dieses GefÃ¼hl der Ãœberlegenheit wirklich 24000 Menschen pro Tag wert?</p>
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