Die Welt ist noch zu retten!
Februar 22nd, 2007
Schlagzeile des Tages: “Die Welt ist noch zu retten!”, so hieß es heute explizit in den Medien (SZ & Tagesthemen etc.) auf Grund der Berichterstattung zum Entwurf des dritten Teils des UN-Weltklimaberichtes der Vereinten Nationen. Die richtigen politischen Maßnahmen sollen / könn(t)en es (noch) richten. Ein großer wirtschaftlicher Aufwand sei dafür auch nicht nötig, so heißt es weiter.
Aber es muss sofort geschehen und es sind nur noch weniger als 15 Jahre Zeit dafür! Schwierig wenn man bedenkt, dass Wirtschaftswachstum weiterhin mit dem Zuwachs des CO2 Ausstoßes gekoppelt ist.
Achim Steiner, Direktor des UN-Umweltprogramms, gab heute in eine Interview zum Klima-Bericht seine Klimaschutzstrategie vor:
- Energieeffizienz erhöhen
- Erneuerbare Energieträger
- Kohlenstoff im Untergrund lagern.
Des Weiteren ließ er verlauten, dass Innovationen (effizienter Technologien) zum Umweltschutz gefragt sind und die Potentiale seien vorhanden, sie müssten nur realisiert werden und somit wird eine industrielle Revolution vollzogen werden.
Jaja, über die Zukunft kann man (anscheinend) nur im Konjunktiv sprechen.
Was ist eure Meinung, habt ihr Vorschläge zur CO2 Reduzierung, im Kleinen und Großen… bzw. eine Klimaschutzstrategie? Oder anders gesagt was tut ihr aktuell dafür, damit wir in 15 Jahren dem Klimawandel erfolgreich entgegengewirkt haben.
Kategorie: Nachrichten, Aktuelles | add to mister wong












2 Comments Add your own
1. Gregor | Februar 24th, 2007 at 17:46
Was im großen Stil gegen die Klimaerwärmung getan werden kann haben die Experten des UN- Umweltprogramms glaube ich ganz gut zusammengefasst. Punkt 3 (Kohlenstoff im Untergrund lagern.) finde ich allerdings keinen guten Ansatz. Das Problem wird hier nicht beseitigt, sondern nur beiseite gelegt. Wir hinterlassen zukünftigen Generationen Lagerstätten mit massenhaft Klimagasen, für deren Beseitigung wir verantwortlich wären.
2. Matthias | März 1st, 2007 at 22:23
Dem Kommentar von Gregor, dem ich grundsätzlich zustimme, möchte ich hinzufügen, dass die Lagerung von Kohlenstoffdioxid im Boden als kurz- und mittelfristige Hilfe bei der Reduzierung des Treibhauseffekts nicht generell vernachlässigt werden sollte. Da es zum heutigen Zeitpunkt leider noch nicht möglich ist 100% unseres Energiebedarfs durch regenerative Energien zu decken (Sonne/ Wind nicht ständig vorhanden; Problem der Energiespeicherung) müssen wir uns wohl oder übel noch einige Zeit mit nicht idealen Energiequellen, wie Kohle- und Gaskraftwerken sowie der Kernenergie arrangieren - selbst bei verringertem Energieverbrauch. Hierbei denke ich nun, dass es unter Umständen sinnvoll sein könnte das bei der Verbrennun von Kohle und Gas entstandene CO2 nicht in die Atmosphere freizusetzten (es wäre nie mehr einfangbar) sondern zu speichern und zwar in der Hoffnung es eines Tages sinnbringend weiterverwenden zu können (CO2 ist in Klimaanlagen ein gutes Kühlmittel, so seltsam das auch klingt) oder es zu einem Zeitpunkt freizusetzten wenn es die Atmosphere weniger schädigen wird. Vielleicht erlaubt ja dies der technische Fortschritt und die gewachsene menschliche Vernunft eines Tages…
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