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Kohlenstoffsteuer – Klimaschutz ohne Bürokratie?

Nach einem Vorschlag von Gerd Eisenbeiß, ehemaligem Energievorstand des Forschungszentrums Jülich und heutigem Mitglied der „Advisory Group Energy“, das die EU-Kommission in Fragen der Energiepolitik berät, soll die Klimaschutzpolitik künftig nicht mehr auf Einzelmaßnahmen wie z.B.

Limitierung des CO2-Ausstoßes bei Kraftfahrzeugen,

Vorschriften zur Altbausanierung,

Verbot von Glühlampen (die im übrigen aufgrund der Wärmeentwicklung ca. fünfmal soviel Energie verbrauchen wie
Energiesparlampen),

Verbot von Stand-by-modi, etc.

basieren; vielmehr soll ein umfassendes Konzept entwickelt werden, das die Rahmenbedingungen dahingehend verändert, dass derartige Einzelmaßnahmen nicht mehr nötig sind und somit viel Aufwand und Bürokratie vermieden werden kann.

Dieses Konzept besteht im Kern aus einer Art Emissionshandel wie er grundsätzlich heute schon im Bereich von Kraftwerken zum Einsatz kommt, allerdings mit drei bedeutenden Änderungen:

Das neue System umfasst das gesamte Spektrum der CO2-Produktion, also auch die von Industrie, Verkehr und den Privathaushalten verursachten Emissionen-Die Menge der sich im Umlauf befindlichen Emissionszertifikate kann daher direkt von der Politik bestimmt werden und zwar entsprechend der in internationalen Vereinbarungen (Kyoto, „20%-Reduktions-Gipfel“ Anfang März 2007) vorgegebenen Grenzen, d.h. es wird erstmalig sichergestellt, dass die geplanten Ziel auch wirklich eingehalten werden; außerdem ist die Menge der Zertifikate so gering, dass – im Gegensatz zu heute – ein echter Wettbewerb im die Zertifikate stattfinden wird

Die bedeutendste Änderung besteht darin, dass nicht die Produzenten von CO2 (das bei der Verbrennung kohlenstoffhaltiger Energieträger entsteht) also Kraftwerke, Auto- und Hausbesitzer, etc. die Emissionszertifikate kaufen müssen, sondern Anbieter von kohlenstoffhaltigen Energieträgern, und zwar je nach Menge des freigesetzten CO2 pro Energieinhalt des Stoffes (demnach für Braunkohle mehr als für Erdöl mit dem selben Energieinhalt).

Hierdurch – so die Theorie – verteuern sich die kohlenstoffhaltigen Energieträger dermaßen, dass eine Lawine technischer Innovationen zur Energieeinsparung und ein Umstieg auf CO2 neutrale (regnerative) Energieträger losgetreten wird, die Klimaschutz effektiver als bisher macht.

Ich persönlich halte dieses System für einen sehr sinnvollen Vorschlag, bezweifle aber, dass damit alle weiteren Regelungen hinfällig werden (es würde nämlich auch künftig kurzfristig gedacht – z.B bzgl. der Glühlampen, die nun mal konzeptbedingt günstiger als Energiesparlampen sind).

Dem Ziel der öksozialen Marktwirschtschaft, jedem Menschen der Welt eine bestimmte Menge an CO2 Emissionen pro Jahr zu erlauben, würde das vorgeschlagene System sicher dienen, denn die zulässigen Emissionen eines Landes würde dann von seiner Einwohnerzahl abhängen; somit müssten die Industrienationen bei weltweiter Anwendung des Systems z.T zusätzliche Emissionsrechte von emissionsarmen (Entwicklungs-)Ländern kaufen, was diesen Vorteile verschaffen würde, womit sie für den Klimaschutz zu gewinnen sind…

4 comments März 18th, 2007

Was nicht passt, wird passend gemacht!

So die Schlagzeile eines Artikels in dem Wissensteil der Süddeutschen Zeitung des 14.3.2007. Aufhänger ist ein gerade neu erschienenes Buch des renomierten Journalisten Seth Shulman: “Undermining Science“.

Der Inhalt: einige akribische Auflistung der Eingriffe der Regierung Bush in die Wissenschaft. Rund 73 % der Klimawissenschaftler in den USA geben an, eine Einmischung der Politik in die Forschung beobachtet zu haben. So wurden beispielsweise Mitarbeiter der Naturschutzbehörde Fish and Wildlife Service in Alaska dazu angehalten, keine unbefugten Stellungnahmen zur Erderwärmung, gefährdeten Eisbären, oder Eisschwund in der Arktis zu geben. Des weiteren scheint die Bush-Regierung an die Schnittstellen von Politik und Wissenschaft ihnen geneigte Personen zu setzen (die teils noch nicht einmal ausgebildete Wissenschaftler sind), die dann unangenehme Forschungsergebnisse verschwinden lassen, oder verschönern.

Dies ist notwendig, da die Bush-Regierung noch heute den Zusammenhang zwischen dem Treibhauseffekt und CO2-Ausstoß ablehnt und so begründet, warum sie Klimaschutzmaßnahmen ablehnen und das Kyoto-Protokoll nicht unterschrieben haben. Um sich gegen solche Zustände zu wehren, haben jetzt über 11 000 US Forscher eine Erklärung unterzeichnet, in der sie gegen die eklatanten Manipulationsversuche der Bush-Regierung protestieren- darunter sind mehr als 50 Nobelpreisträger sowie frühere Wissenschaftsberater demokratischer und republikanischer Präsidenten.

Auch dies ist ein Beispiel, wozu ungebremster Kapitalismus führen kann: Unternehmen können in den USA die Politik derart beeinflussen, dass sie selbst neutrale, objektive Forschung für die Interessen des Kapitals manipuliert und mißbraucht. Es ist leider Realität, dass der Regierung der Vereinigten Staaten ihre Industrie wichtiger scheint, als die Zukunft ihrer Kinder und Enkel. Ein weiterer Grund, weshalb ein wie vom Global Marshall Plan geforderter Systemwechsel vom zügellosen Kapitalismus zu einer geregelten ökosozialen Marktwirtschaft dringend erforderlich ist.

2 comments März 15th, 2007

Global Marshall Plan - Forum

Ab sofort lädt die Global Marshall Plan Initiative jeden ein, zu einer offenen Diskussion über aktuellen und allgemeinen Themen, die Initiative selbst, ihre Struktur, Abläufe, Projekte, Treffen und neue Ideen.

Mitzudiskutieren! Zum Global Marshall Plan - Forum »

2 comments März 9th, 2007

Einige elementare Daten zu CO2 Emissionen

Der Klimawandel und CO2 Emissionen sind momentan in aller Munde. Damit man auch vernünftig mitreden kann, sollen hier kurz einige elementare Daten zu CO2 Emissionen genannt werden. Zunächst einmal ist der Treibhauseffekt grundsätzlich ein natürliches Phänomen. Ohne Klimagase wie CO2, Wasserdampf und Methan, wäre kein Leben auf der Erde möglich, es ist noch viel unwahrscheinlicher, dass sich überhaupt Leben entwickelt hätte. Diese Gase legen sich, ähnlich dem Dach eines Treibhauses, um die Erde und sorgen dafür, dass die durchschnittliche Temperatur auf unserem Planeten nicht -18°C, sondern 15°C beträgt. Dieses natürliche Gleichgewicht wird aber seit Beginn der Industriealisierung durch erhöhte, vom Menschen verursachte, CO2 Emissionen gefährdet. Allerdings machen sich erst jetzt die tragischen Konsepuenzen langsam in Form von Überschwemmungen, Dürren, Stürme usw. bemerkbar. Wer ist aber für die globale Erwärmung hauptsächlich verantwortlich und kann man dies überhaupt verallgemeinern?

Hier ist einmal die Verteilung der CO2-Emissionen in Deutschland nach Angaben des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung:

co2.jpgDie Kraftwerke und die Industrie tragen also einen Hauptanteil and den jährlichen CO2 Emissionen. Nun gibt es aber auch unterschiedliche Arten von Kraftwerken. Das schweizer Paul-Scherer-Institut hat kürzlich eine Studie veröffentlicht, in der in Augenschein genommen wird, welches Kraftwerk wieviel CO2 ausstößt und dies nicht nur in seinem täglichen Betrieb, sondern auch in seinem gesamten Lebenszyklus, vom Bau bis zum Abriss:

co2-kw-klein.jpg

Interessant ist hierbei, dass beispielsweise Solaranlagen (siehe Photovoltaik) auch relativ viel CO2 produzieren, weil sie aufwendig herzustellen sind. Auch die Emissionen einzelner Atomkraftwerke können sehr schnell zunehmen, wenn die Urananreicherung nicht effizient betrieben wird.Zusammenfassend ist also zu sagen, dass man selbst weder pauschalisieren, noch dass eine Industriesparte seine Hände in Unschuld waschen darf; trotz der verhältismäßíg geringen prozentualen Anteile an Emissionen, sollte beispielsweise die Automobilindustrie keinesfalls ihre Hände in den Schoß legen, denn die absoluten Zahlen sind erschreckend. Um den Auflagen des Kyotoprotokolls nachzukommen bedarf es innovativer Technologien und kreativer Lösungsansätze. Auch muss es im Interesse eines jeden sein, Energie und damit CO2 zu sparen, einerseits um künftigen Generationen ein Leben auf der Erde zu ermöglichen, andererseits aber auch um selbst Geld zu sparen.

3 comments März 8th, 2007

Mitreden und mitmischen -
Interessante Kongresse 2007

2007 schaut die Welt nach Deutschland. Hier werden in der nächsten Zeit sehr wichtige Entscheidungen getroffen werden, die die ganze Welt betreffen. Dies ist durch den Eu Ratsvorsitz Deutschlands und den G8 Gipfel in Heiligendamm bedingt. Im Vorfeld dazu finden einige Kongresse verschiedener NGO´s statt, die sich mit relevanten weltpolitischen Themen auseinandersetzen. Zwei werden hier kurz vorgestellt werden:

projekt.tagung
Auf dieser Tagung geht es um Deine Ideen und Deine Initiative. Und um die von 249 anderen jungen Menschen. Vom 16. – 20. Mai sind alle jungen Menschen eingeladen, in Mülheim an der Ruhr dabei zu sein und gemeinsam über die Ideen die schon da sind zu diskutieren und den Raum für neue zu öffnen.
projekt.tagung geht davon aus, dass junge Menschen für die zukünftige Gesellschaft einen enormen Beitrag zu geben haben. Ein Grundgedanke ist, dass überall auf der Welt junge Menschen in gleicher Weise Fragen bewegen. Mehr www.idem-network.org

MC Planet (Klima der Gerechtigkeit 4.-6. Mai 2007 in Berlin)
Auf diesem Kongress vor allem der Frage nach Gewinnern und Verlierern des Klimawandels nachgegangen. Dazu diskutieren hochkarätige Gäste aus der ganzen Welt, wie z.B. Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu, Meena Raman, Klaus Töpfer, Jürgen Trittin, Kate Hampton, Marcelo Furtado, der Bestseller Autor Frank Schätzing. Wer bis zum 09.04 bucht, bekommt einen Rabatt. Mehr unter www.mcplanet.com

Add comment März 7th, 2007

Die Menschen haben Angst
und die Politik reagiert - endlich

Eine neue Umfrage zeigt, dass 50% aller EU Bürger Angst um das globale Klima haben. Nun haben Politiker reagiert und setzen sich für eine drastische Reduzierung des CO2 Ausstoßes ein, um den Globus vor einer Katastrophe zu bewahren.

Um auch die weltweit größten Luftverschmutzer mit ins Boot zu bekommen, haben die Europäer nun einen intelligenten Schachzug gemacht. Sollten sich die USA, China und Indien einer solchen Selbstverpflichtung anschließen, würde man die angestrebte Reduzierung von 20% bis zum Jahr 2020 auf satte 30% erhöhen. Nun liegt es an unserer Bundeskanzlerin auf dem EU- Gipfeltreffen am 8./9. März alle EU Staaten für dieses Vorgehen zu gewinnen. Durch einen gemeinsamen Beschluss kämen die anderen G8 Staaten in Heiligendamm in Zugzwang. Das Rad bewegt sich- jetzt muss es nur noch ins Rollen kommen.

2 comments März 5th, 2007

Die Airbus - „Sanierung“ –
ein Beispiel für Globalisierung ohne Spielregeln

Wer hat sie nicht gesehen, die Nachrichten von wütenden und protestierenden Airbus-Mitarbeitern in Varel, Nordenham und Laupheim, die um ihre Arbeitsplätze fürchten und - verständlicherweise - enttäuscht sind – schließlich leisteten und leisten sie Präzisionsarbeit und tragen dazu bei technisch hoch komplexe Flugzeuge mit höchsten Qualitäts- und Sicherheitstandards zu entwickeln und zu produzieren.

Die in diesem Zusammenhang häufig dramatisierten Probleme beim neuem A380, dem größeten Verkehrsflugzeug der Welt, sind schließlich nicht aufgrund schlechter Arbeit von tausenden Mitarbeitern entstanden, sondern sind das Produkt von – wie so oft - Managementfehlern. Es wurde dort nämlich beschlossen die Entwicklung mithilfe zweier unterschliedlicher Konstruktionsprogrammen durchzuführen, die jedoch nicht kompatibel zueinander sind und nun die bekannten Probleme bei der Verkabelung (u.a. des Bordentertainmentsystems) verursacht haben.

Jetzt wird seitens der Politik und Airbus selbst dieses Problem, das im Grunde nur eine sicher mit Kosten verbundene, aber doch zu verkraftende Verschiebung der Auslieferungen der Flugzeuge auf einen späteren Zeitpunkt bedeutet, als Vorwand benutzt Werke zu verkaufen oder (im Fall von Nordenham) einen „Risikopartner“ (Teilverkauf) zu suchen. Doch was bedeuten die oft in diesem Zusammenhang genutzten Bezeichnungen wie „Umstrukturierung“ und „Outsourcing“?

Es geht sicher nicht darum ein marodes, vom Konkurs bedrohtes Unternehmen durch letzte Notoperationen zu retten – obwohl dies der Öffentlichkeit vermittelt werden soll – sondern schlicht und einfach darum, die Arbeiten, die ja auch weiter anfallen, günstiger zu machen, indem die Mitarbeiter in den verkauften Werken zu geringerem Lohn und mit geringern sozialen Standards arbeiten sollen. Teilweise können auch hier geltende Umweltstandards mit der Verlagerung von „dreckigen“ Arbeiten in andere Länder umgangen werden. Auch wenn die Bilanz von EADS, der Mutter von Airbus, 2006 wohl mit Verlusten endet, sollte man sich von diesem Buchhaltertrick nicht täschen lassen – hier werden nämlich viele erst in den nächsten Jahren zu tätigenden Investitionen verbucht, was die Bilanz natürlich nach untern zieht. Das Ergebnis der Umstrukturierungen wird also bereits in der Bilanz 2007 mit enormen Gewinnen zu sehen sein, die die im Lohn gedumpten Mitarbeiter zugunsten des Sharholdervalues zu leiste hatten.

Um nicht falsch verstanden zu werden: ich bin ein absoluter Unterstützer der marktwirtschaftlichen Ordnung, aber hoch profitable Unternehmen auf Kosten der „normalen Bürger“ (schließlich sind dies die meisten Airbusmitarbeiter und der Steuerzahler, der Airbus über Jahrzehnte subventioniert hat) und der Umwelt zu noch profitableren (für einen kleinen Kreis der Großaktionäre) zu machen, halte ich schlicht für Auswüchse eines ungebändigten Kapitalismus, gegen den man sich sträuben sollte.

Dass sich dieser von den USA aus entwickelt, deren führender Flugzeughersteller Boeing im übrigen große Teile seiner Produktion ins günstige Asien verlegt, ist unbestreitbar und zeigt, dass ein von Connecting Youth und dem Global Marshall Plan geforderter ökosozialer Rahmen für die Globalisierung (weltweite Rechtstandards – u.a. Arbeitsrecht - , soziale Netze und Umweltauflagen) auch in den USA bekannt werden muss und dort Unterstützer finden muss – auch wenn dies teilweise als Herkulesaufgabe erscheint.

Allerdings sollten wir hier in Europa deutlicher zeigen, dass wir die verhüllten Strategien mancher Konzerne zum Sozial- und Ökodumping durchschauen, dagegen protestieren und durch sowohl private als auch staatliche Bevorzugung von Konzernen, die sich korrekt verhalten, mit gutem Beispiel vorangehen, damit am Ende nicht die frechen Konzerne, die alle Vorteile vom Staat mitnehmen (Subventionen) und möglichst viele Lasten auf ihn abwälzen (Sozial- und Umweltleistungen) die Gewinner sind und die Welt - auch bezüglich der Einkommensverteilung – zum schlechteren verändern….

2 comments März 2nd, 2007

Es geht bergauf und bergab!

Wo geht die Reise hin angesichts der derzeitigen “Klimaschocks”?

Es wird viel spekuliert. Aber letztlich ist es doch ungewiss. Fakt ist, es wird uns schlechter gehen. Es geht bergab.

Und mia san guad mit dabei

verschmutzung-vergleich3.jpg

Das es ernst ist zeigt auch schon das fordernde Zitat von Jacques Chirac “Jetzt ist nicht Zeit für halbherzige Aktionen. Es ist Zeit für eine Revolution.”.

Aber was ist denn das Problem?
Einerseits natürlich die Fakten.
Als Beispiel Punkto Co2 Ausstoß. (Wenigstens da gehts bergauf…)
co2-ausstos3.jpg

Und das tragische neben den ganzen von uns geschaffenen Problemen, die ja zur Zeit recht breit getreten werden ist, dass wir noch nicht in der Lage sind die Komplexität unseres Planeten zu verstehen.
Dass es sich Veränderungen nicht unmittelbar, bzw. linear auswirken, dürfte klar sein, sieht man das doch auch schön an unserem diesjährigen “bitterkalten” El Niño bedingten Winter, dessen Ursache weit zurück liegt.
Aber was wenn nun auf globaler Ebene Ereignisse auftreten, wie die Versauerung der Ozeane, das Abschmelzen der Antarktis, bzw. dem Auftauen der Permafröstböden?

Es wird nicht gut sein. Na ja es werden -falls sich nichts ändert- wohl auch die größten negativen Umweltauswirkungen sein, die die Menschheit je erleben wird.
Vielleicht noch viel schlimmer als wir und jetzt vorstellen können.
Man hört es nicht gern, und tut es gern als Öko-Hype-Übertreibungsgeschwätz ab, aber was wenn die Art Mensch wirklich vom Aussterben bedroht ist?

Egal wie es ist, sollten wir den Experten, die noch am Meisten von dem Wenigen was wir wissen verstehen glauben und schleunigst anfangen was zu ändern….

Nur was?
(Dies kann als Anregungen zum Ideen sammeln verstanden werden…)

Add comment März 1st, 2007

Al Gore & The Green Oscar Night

Al Gore’s eine unbequeme Wahrheit wurde in Hollywood mit dem Oscar für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet.
Und somit hat die Academy und ganz LA ein eindeutiges Bekenntnis für den ehemaligen Präsidentschaftskandidaten gegeben. Echt toll inziniert…!!! Auch wenn Al Gore beteuerte es geht hier nicht um Politik, es geht um uns, um unseren Planeten, muss man ein wenig am ergrünten Kodak Theatre und seinen Gästen zweifeln.
Steckt dahinter mehr und vielleicht doch ein nachhaltiges Zeichen?

Add comment Februar 26th, 2007

Die Welt ist noch zu retten!

Schlagzeile des Tages: “Die Welt ist noch zu retten!”, so hieß es heute explizit in den Medien (SZ & Tagesthemen etc.) auf Grund der Berichterstattung zum Entwurf des dritten Teils des UN-Weltklimaberichtes der Vereinten Nationen. Die richtigen politischen Maßnahmen sollen / könn(t)en es (noch) richten. Ein großer wirtschaftlicher Aufwand sei dafür auch nicht nötig, so heißt es weiter.

Aber es muss sofort geschehen und es sind nur noch weniger als 15 Jahre Zeit dafür! Schwierig wenn man bedenkt, dass Wirtschaftswachstum weiterhin mit dem Zuwachs des CO2 Ausstoßes gekoppelt ist.
Achim Steiner, Direktor des UN-Umweltprogramms, gab heute in eine Interview zum Klima-Bericht seine Klimaschutzstrategie vor:

  • Energieeffizienz erhöhen
  • Erneuerbare Energieträger
  • Kohlenstoff im Untergrund lagern.

Des Weiteren ließ er verlauten, dass Innovationen (effizienter Technologien) zum Umweltschutz gefragt sind und die Potentiale seien vorhanden, sie müssten nur realisiert werden und somit wird eine industrielle Revolution vollzogen werden.

Jaja, über die Zukunft kann man (anscheinend) nur im Konjunktiv sprechen.

Was ist eure Meinung, habt ihr Vorschläge zur CO2 Reduzierung, im Kleinen und Großen… bzw. eine Klimaschutzstrategie? Oder anders gesagt was tut ihr aktuell dafür, damit wir in 15 Jahren dem Klimawandel erfolgreich entgegengewirkt haben.

2 comments Februar 22nd, 2007

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